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Beste Linzer Freibadesaison seit mehr als zehn Jahren

371.000 Mal Abkühlung

Sprungturm im Parkbad Linz
© LINZ AG/Fotokerschi
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Die Linzer Bäder blicken auf einen außergewöhnlichen Sommer zurück: Von 1. Mai bis 13. September 2026 wurden rund 371.000 Besuche gezählt. Das ist der höchste Wert seit mehr als zehn Jahren. Nur der Ausnahmesommer 2015 lag mit rund 406.000 Besuchen darüber, mit dem Sommer 2013 liegt die heurige Saison praktisch gleichauf. 

Am stärksten frequentiert war die Fitnessoase Parkbad mit rund 165.000 Besuchen, gefolgt von der Erlebnisoase Schörgenhub mit rund 91.000, der Wellnessoase Hummelhof mit rund 67.000 und der Familienoase Biesenfeld mit rund 48.000 Besuchen. Insgesamt stehen in den vier Bäderoasen zehn Freibecken mit knapp 6.000 Quadratmetern Wasserfläche zur Verfügung. 

„Öffentliche Bäder sind keine Kür, sondern kommunale Grundversorgung. In einem Sommer wie diesem, in dem uns die Hitze über Wochen begleitet hat, entscheidet der Zugang zu Wasser über Lebensqualität und Gesundheit – und er darf weder vom Einkommen noch vom eigenen Garten abhängen. Die Zahlen zeigen, wie dringend dieses Angebot gebraucht wird, und zwar weit über unsere Stadtgrenzen hinaus: Rund 40 Prozent unserer Badegäste kommen aus dem Umland. Getragen wird diese Infrastruktur aber allein von der Stadt Linz und deren Tochter Linz AG. Deshalb haben wir noch vor den Sommerferien eine Resolution an das Land Oberösterreich gerichtet und eine faire Mitfinanzierung eingefordert“, erklärt Vizebürgermeisterin und Sportreferentin Karin Leitner. 

Mit Blick auf immer heißere Sommer und ein wachsendes Einzugsgebiet der Bäder bleibt der Badezugang ein zentrales Zukunftsthema im städtischen Raum. Vizebürgermeisterin Karin Leitner fordert daher auch eine neue oberösterreichweite Bäderstudie, die von der wohnortnahen Versorgung der Menschen ausgeht und ein ausreichendes Angebot bei fairer Kostenverteilung sicherstellt.  

Ergänzt wird das Angebot der Bäderoasen durch sieben Kinderfreibäder in den Stadtteilen, die Kindern bis zwölf Jahre kostenlos offenstehen – ein Angebot in einer Dichte, wie es in Österreich sonst nur Wien bietet. Dabei wurde heuer gezielt weiter investiert, etwa in die Kinderfreibäder Weigunystraße und Siemensstraße, wo Becken und Wasseraufbereitung komplett erneuert wurden.  Dazu kommen die Linzer Badeseen Pichlinger See, Pleschinger See und Kleiner Weikerlsee mit rund 50 Hektar Wasserfläche, die ebenfalls von der Linz AG betreut werden und kostenlos zugänglich sind. 

„Wer in Linz schwimmen gehen möchte, zahlt dafür weniger als in fast jeder anderen Landeshauptstadt – das ist eine bewusste Entscheidung", betont Vizebürgermeisterin Karin Leitner.

Die Presseaussendung entstand in Zusammenarbeit mit der Stadt Linz. 

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Susanne Gillhofer
Pressesprecherin LINZ AG

Tel. 0732/3400-3424
s.gillhofer@linzag.at