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LINZ AG setzt auf PV-Prüfmethode von 2nd Cycle und verlängert erfolgreich den Lebenszyklus von abgebauten PV-Modulen

Kreislaufwirtschaft am Photovoltaik-Sektor: Wiederverwenden statt Entsorgen

Start-up 2nd Cycle macht das Testen von gebrauchten PV-Modulen auf ihre Wiederverwendbarkeit möglich – die LINZ AG nutzte das neue Angebot bereits erfolgreich. v. l.: Ing. DI (FH) Jakob Auer (Produktmanager der LINZ AG), DI Simon Prüller, CEO und Co-Founder von 2nd Cycle)
© LINZ AG/Fotokerschi
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Amstetten/Linz. Wenn Photovoltaik-Module abgebaut werden müssen, endet ihr Lebenszyklus oft vorzeitig durch Entsorgung oder Recycling. Nun wählte die LINZ AG bei einem erforderlichen PV-Anlagen-Abbau in Linz einen anderen Weg: Sie ließ die 143 abmontierten Module vom Amstettner Unternehmen
2nd Cycle prüfen und für die Wiederverwendung freigeben. Möglich wurde das durch die neue Upcycling-Anlage des Start-ups, die erstmals eine wirtschaftliche Prüfung größerer Stückzahlen von PV-Modulen erlaubt.

139 von 143 PV-Module der LINZ AG-Anlage können wiederwendet werden

Die betreffende PV-Anlage stammt von der Dachsanierung einer Fabrikhalle. Statt die PV-Paneele zu recyceln, beauftragte die LINZ AG das Start-up
mit einer umfassenden Überprüfung. Die Tests zeigten, dass die aktuelle Leistung aller Module zwischen hohen 94 und 98 Prozent lag. Von insgesamt 143 Modulen waren 139 voll funktionsfähig. Nur zwei mussten aufgrund elektrischer Defekte und zwei weitere aufgrund von Demontageschäden aussortiert werden. "Und genau diese beiden Module hätten, bei weiterer Nutzung, potenziell sicherheitstechnische Probleme gemacht und die Effizienz der Anlage negativ beeinflusst", erklärt DI Simon Prüller, CEO und Co-Founder bei 2nd Cycle. "97 Prozent der abgebauten LINZ AG-PV-Module können in einem zweiten Lebenszyklus weiter genutzt werden – ein klarer Beitrag zur Ressourcenschonung und CO-Reduktion."

Prüfung schafft Transparenz und Sicherheit

Die professionelle Prüfung sorgt für Transparenz und Sicherheit. Defekte Steckverbinder oder Hotspots können Ausfälle verursachen oder sogar Brände auslösen. Durch die Tests können diese Risiken ausgeschlossen werden. Die Wiederverwendung der Module – inkl. nachweislicher Sicherheit und Leistungsfähigkeit – spart außerdem Entsorgungskosten.

Innovative Partnerschaft für funktionierende Kreislaufwirtschaft

„Unser Ziel ist es, PV-Module nicht vorschnell zu Abfall werden zu lassen. Jede Wiederverwendung spart Rohstoffe und CO und bringt unsere Energiewende schneller voran. Das Projekt mit der LINZ AG ist ein Paradebeispiel dafür, wie Kreislaufwirtschaft in der Praxis funktioniert“, so Simon Prüller.

Jakob Auer, Produktmanager der LINZ AG, hat 2nd Cycle am Matchmaking-Event im Climate Lab in Wien kennengelernt. Er sagt zur Partnerschaft: „Die LINZ AG hat das Ziel, ihre Leistungen so nachhaltig wie möglich zu erbringen. Die Lösung von 2nd Cycle leistet hier einen Beitrag. Wir können die PV-Module der getesteten Anlage im Sinne der Kreislaufwirtschaft ein weiteres Mal nutzen. Gleichzeitig ist gesichert, dass nur einwandfreie Module weitergegeben werden. Ein Pluspunkt war auch die rasche Umsetzung.“

Rasche Umsetzung durch innovatives Verfahren

Zwischen der Beauftragung und dem Abschluss der Prüfungen lagen nur vier Wochen. Die automatisierte Testanlage von 2nd Cycle ist speziell auf wirtschaftliche Großserienprüfung von PV-Modulen ausgelegt. So lassen sich Sicherheit, Leistung und Qualität der Module zuverlässig bewerten.

Über 2ndCycle
2ndCycle ist ein niederösterreichisches Green-Tech-Startup, das sich auf das Refurbishing/Recycling von gebrauchten PV-Modulen spezialisiert hat. Mit einer vollautomatischen Anlage bietet das Unternehmen eine kosteneffiziente und umweltfreundliche Lösung, um Solarmodule in einen zweiten Lebenszyklus zu überführen. Die Anlage wird dabei als Produkt angeboten. Durch diese Innovation trägt 2ndCycle maßgeblich zur Reduzierung von PV-Abfall und zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft in der Solarindustrie bei.

Pressekontakt: Bernhard Lehner E-Mail: bernhard.lehner@gmail.com Telefon: +43 664 439 86 09 Web: www.2ndcycle.at


LINZ AG für Energie, Telekommunikation, Verkehr und Kommunale Dienste

Die LINZ AG ist ein Unternehmen der allgemeinen Daseinsvorsorge. Mit ihren Dienstleistungen und Produkten sichert sie die Grundversorgung der Menschen in Linz und 117 Gemeinden. Die verlässliche Versorgung von 400.000 Kund*innen mit Wasser und Energie, die Entsorgung von Abfällen und Abwässern gehören ebenso zu den Aufgaben der LINZ AG wie die Bereitstellung des öffentlichen Verkehrs, der Linzer Bäder oder der Betrieb der städtischen Friedhöfe. Für die in Linz und Umgebung angesiedelten Wirtschaftsbetriebe sind darüber hinaus der Linzer Hafen und die Telekommunikationsdienste des Unternehmens von großer Bedeutung. Die LINZ AG ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Unternehmensgruppe der Stadt Linz Holding GmbH und beschäftigt mehr als 3.400 Mitarbeiter*innen.

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Susanne Gillhofer
Pressesprecherin LINZ AG

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s.gillhofer@linzag.at